Die Rückkehr von Antonio Conte an die Spitze der italienischen Nationalmannschaft steht offenbar unmittelbar bevor. Laut Medienberichten hat sich der neue Verbandschef Giovanni Malagò bereits mit dem 56-Jährigen auf einen Vierjahresvertrag verständigt. Für die „Azzurri“ würde damit ein alter Bekannter übernehmen, der Italien schon einmal durch ein großes Turnier geführt hat.

Conte vor dem Comeback bei der „Azzurri“
Conte hatte seinen Vertrag beim SSC Neapel, dem italienischen Vizemeister, zuletzt aufgelöst, um den Job beim Nationalteam zu übernehmen. Nach Informationen der Gazzetta dello Sport soll der frühere Auswahlspieler in den vier Jahren insgesamt rund 16 Millionen Euro verdienen. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch nach dem Stand der Dinge gilt die Personalie nur noch als Formsache.
Bereits von 2014 bis 2016 stand Conte an der Seitenlinie der Nationalelf. Bei der EM 2016 in Frankreich führte er Italien ins Viertelfinale, wo erst Deutschland im Elfmeterschießen das Weiterkommen verhinderte. Genau an diese Zeit soll nun wieder angeknüpft werden.
Klare Mission: die WM 2030
Contes wichtigste Aufgabe wird es sein, Italien zur WM 2030 zu führen. Der viermalige Weltmeister hatte die Endrunde zuletzt drei Mal in Serie verpasst, weil die Qualifikation jeweils scheiterte. Entsprechend groß ist der Druck auf den kommenden Chefcoach, der beim Verband einen langfristigen Neuaufbau anstoßen soll.
Mit dem SSC Neapel hatte Conte 2025 die italienische Meisterschaft gewonnen. Für den frei werdenden Posten beim Klub aus Süditalien wird Massimiliano Allegri als möglicher Nachfolger gehandelt. Der frühere Coach der AC Mailand könnte damit schon bald die Nachfolge des designierten Nationaltrainers antreten.