Karim Adeyemi hat seinen Einstand beim FC Barcelona nicht besser planen können. Der deutsche Nationalspieler traf beim 5:0-Kantersieg zum Saisonauftakt in La Liga gegen den FC Elche und lieferte damit gleich in seinem ersten Pflichtspiel für die Katalanen einen Torerfolg ab.

Adeyemi trifft bei seinem Pflichtspieldebüt
Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick ließ dem FC Elche beim 5:0 (2:0) keine Chance und startete damit standesgemäß in die neue Spielzeit. Für Adeyemi, der im Sommer für eine kolportierte Ablösesumme von 22 Millionen Euro von Borussia Dortmund an die Copa del Sol wechselte, hätte der erste Auftritt im Trikot des amtierenden Meisters kaum besser laufen können. Kurz vor der Pause bediente ihn Raphinha mit einem präzisen Zuspiel in zentraler Position, Adeyemi verwandelte per Flachschuss zum 2:0 (45.+3).
Der Brasilianer selbst war an diesem Abend der überragende Offensivakteur und steuerte gleich einen Doppelpack bei. Erst verwandelte Raphinha einen Foulelfmeter zur frühen Führung (14.), später erhöhte er per weiterem Treffer auf 4:0 (67.). In der Schlussphase sorgte Fermin Lopez mit zwei Toren binnen weniger Minuten (71., 79.) für den deutlichen Endstand.
Barcelona war am vergangenen Spieltag noch spielfrei gewesen und stieg damit später in die Saison ein als der Großteil der Konkurrenz. Der spanische Fußballverband hatte den Topklubs nach den Strapazen der WM eine verlängerte Sommerpause zugestanden, von der neben Barça auch Real Madrid profitierte. Die Königlichen feierten ihren Saisonauftakt bereits am Samstag mit einem 2:1-Erfolg bei Espanyol Barcelona.

Álvarez von eigenen Fans ausgepfiffen
Deutlich unangenehmer verlief der Spieltag für Julián Álvarez. Der argentinische Vizeweltmeister strebt einen Wechsel zum FC Barcelona an, von Atlético Madrid erhält er dafür bislang jedoch keine Freigabe. Die eigenen Anhänger ließen ihn das beim 2:2 gegen den FC Villarreal deutlich spüren.
Bereits bei der Aufstellung wurde Álvarez, der zunächst nur auf der Bank saß, von den eigenen Fans ausgepfiffen. Noch lautstärker fiel der Unmut bei seiner Einwechslung in der 66. Minute aus. Während der Rest der Mannschaft nach dem in Unterzahl noch erkämpften Remis gemeinsam mit den Fans feierte, verschwand Álvarez allein und ohne Umwege im Spielertunnel.