MagentaTV WM 2026 Video: Deschamps nach dem Aus: „Spanien hat gezeigt, dass sie besser waren“ Halbfinale FRA-ESP

Für Didier Deschamps und Frankreich ist der Traum vom dritten WM-Titel geplatzt. Nach dem 0:2 im Halbfinale gegen Spanien haderte der scheidende Trainer im MagentaTV-Interview mit der eigenen Leistung, stichelte aber auch gegen den Schiedsrichter. Das Interview im Video.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps im MagentaTV-Interview nach dem 0:2 im WM-Halbfinale gegen Spanien. (Screenshot: MagentaTV)
Frankreichs Trainer Didier Deschamps im MagentaTV-Interview nach dem 0:2 im WM-Halbfinale gegen Spanien. (Screenshot: MagentaTV)

Die O-Töne von Didier Deschamps

„Es ist nicht das, was wir erwartet haben. Es ist eine große Enttäuschung. Die Spieler sind am Boden. Logischerweise müssen wir anerkennen, dass wir nicht so gut waren. Technisch, gegen eine Mannschaft, die wirklich sehr, sehr gut gespielt hat. Es war unsere Schuld“, sagte Deschamps. Dann schob er eine Frage nach: „Hat der Schiedsrichter das Niveau für ein Halbfinale bei einer Weltmeisterschaft? Aber es gab einige Situationen.“

Am Ende blieb der Weltmeister-Trainer bei der Selbstkritik: „Wir haben ein bisschen unter unseren Möglichkeiten gespielt, weniger Gefahr ausgestrahlt, als wir es hätten tun können. Technische Fehler. Wir müssen einfach akzeptieren, dass wir heute nicht gut waren. Spanien hat einfach gezeigt, dass sie besser waren.“ Zu seinem Abschied nach dem Turnier sagte Deschamps: „Ich denke nicht an mich. Das Ziel war, alles zu tun, um bis zum Ende zu kommen. Wir haben es nicht geschafft. Die Enttäuschung ist natürlich groß.“

Das Video im Transkript

Automatische Verschriftlichung des MagentaTV-Clips, leicht geglättet. Quelle: MagentaTV.

Moderation: Sie haben in diesem Wettbewerb einen hervorragenden Lauf gehabt. Es ist Ihr letzter Tanz, und ich möchte Ihnen auch Danke sagen.

Didier Deschamps: Es ist nicht das, was wir erwartet haben. Es ist natürlich eine große Enttäuschung, die Spieler sind am Boden. Wir waren sehr positiv gestimmt, aber logischerweise muss man anerkennen, dass wir heute nicht so gut waren. Technisch, gegen eine Mannschaft, die wirklich sehr gut gespielt hat. Es war zuerst einmal unsere Schuld, ich will keine Ausreden suchen. Es gibt eine Frage, aber ich habe keine Antwort darauf: Hat der Schiedsrichter das Niveau für ein Halbfinale der Weltmeisterschaft? Ich werde auf die Frage nicht antworten. Das ist nicht der Grund, warum wir heute verloren haben, deswegen sage ich das nicht. Aber es gab einige Situationen, teilweise auch zu unseren Gunsten.

Der erste Grund war natürlich, dass wir ein bisschen unterhalb unserer Möglichkeiten gespielt und offensiv weniger Gefahr ausgestrahlt haben, als wir es hätten tun können. Wir hatten technische Schwächen, Fehler, Pässe, die zu Chancen hätten führen sollen. Wir müssen einfach akzeptieren, dass wir heute nicht gut waren. Es war der letzte Schritt vor diesem möglichen Finale. Jetzt spielen wir das kleine Finale, das zählt natürlich auch. In diesem Spiel hat Spanien einfach gezeigt, dass sie etwas mehr hatten.

Das Ziel war es, alles zu tun, um bis zum Ende zu kommen. Wir haben es nicht geschafft. Die Enttäuschung ist natürlich groß. Aber ich möchte das, was wir gut gemacht haben, nicht vergessen. Natürlich gab es Komplikationen, wie bei so einer Weltmeisterschaft für alle Mannschaften, auch wenn ich glaube, dass wir eigentlich ganz gut erholt waren. Dann konnte William Saliba nicht weitermachen. Das sind alles Faktoren, die nicht zu unserem Vorteil waren. Dazu kommt die Qualität dieser spanischen Mannschaft, die wirklich sehr gut war.

Von der Offensive der Franzosen war heute nicht viel zu sehen. Der Gegner hat uns daran gehindert. Es waren gewisse Aktionen, die uns das Spiel kaputt gemacht haben. Die Spanier haben die Pässe sehr gut antizipiert. Wir waren dann gezwungen zu verteidigen und konnten ihnen nicht genug Probleme bereiten.