MagentaTV Video: Beisenherz beschwichtigt nach Ecuador-Pleite

Nach der überraschenden 1:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel Ecuador gegen Deutschland ist die Diskussion eröffnet – auch im MagentaTV-„Breakfast Club“ bei MagentaTV. Muss man sich vor dem Sechzehntelfinale am Montagabend in Foxborough Sorgen machen? MagentaTV-Experte Micky Beisenherz beschwichtigt.

MagentaTV-Experte Micky Beisenherz im pinken Shirt auf der Breakfast-Club-Dachterrasse vor der New Yorker Skyline beim Reden über die deutsche 1:2-Niederlage gegen Ecuador.
MagentaTV-Experte Micky Beisenherz im pinken Shirt auf der Breakfast-Club-Dachterrasse vor der New Yorker Skyline beim Reden über die deutsche 1:2-Niederlage gegen Ecuador. (Screenshot: MagentaTV)

Beisenherz: „Völlig zu Recht verloren“ – aber kein Grund zur Panik

„So weit würde ich noch nicht gehen“, antwortete Beisenherz auf die Sorgen-Frage. „Ich halte das Spiel von gestern noch nicht für so relevant, dass man sagen kann, dass jetzt alles den Bach runtergeht. Wir sind nicht so gut, wie wir uns vorher selbst gesehen haben. Wir sind nicht so schlecht, wie wir jetzt gemacht werden.“

Dass die Mannschaft als bereits feststehender Gruppensieger „ein bisschen unterspannt“ ins Spiel ging, sieht Beisenherz als zentralen Grund: „Als sie gemerkt haben, jetzt wird es langsam brenzlig, konnten sie den Schalter nicht mehr umlegen. Dementsprechend haben sie völlig zu Recht verloren. Klar war es ernüchternd. Was soll man da sagen?“

Die Breakfast-Club-Stimmen im Transkript

Hinweis: Die folgende Verschriftlichung wurde automatisch erstellt und nur leicht geglättet. Es können kleinere Ungenauigkeiten enthalten sein. Quelle: MagentaTV.

Micky Beisenherz: Müssen wir uns Sorgen machen um die deutsche Nationalmannschaft? So weit würde ich noch nicht gehen. Ich halte das Spiel von gestern noch nicht für so relevant, dass man sagen kann, dass jetzt alles den Bach runtergeht. Wir sind nicht so gut, wie wir uns selbst gesehen haben. Wir sind nicht so schlecht, wie wir jetzt gemacht werden. Aber man hat schon gesehen: Wenn es ernst wird, kann die Mannschaft nicht so sehr den Schalter umlegen. Auch diejenigen, die von der Bank gekommen sind, konnten nicht dafür sorgen, dass wir uns wie nach der Elfenbeinküste wieder alle in den Armen liegen.

Micky Beisenherz: Es war ein seltsames Spiel – aber eins, das gar nicht so ungewöhnlich ist. Nagelsmann hat von sich gewiesen, dass die Mannschaft in irgendeiner Weise nicht gewinnen wollte. Sie hatten schon zwei Spiele gewonnen und waren Gruppensieger. Ein bisschen unterspannt kamen sie daher. Als sie dann gemerkt haben, jetzt wird es langsam brenzlig, konnten sie den Schalter nicht mehr umlegen. Dementsprechend haben sie völlig zu Recht verloren. Klar war es ernüchternd. Was soll man da sagen?