MagentaTV Video: Beisenherz in der GOAT-Debatte – Messi „Triebwagen“, Ronaldo „kaputter Güterzug“

Die ewige Debatte um den Größten aller Zeiten begleitet auch die WM 2026. Im MagentaTV-„Breakfast Club“ zog MagentaTV-Experte Micky Beisenherz vor Argentinien gegen Österreich einen drastischen Vergleich zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

Die MagentaTV-Breakfast-Club-Runde mit Micky Beisenherz diskutiert über die GOAT-Debatte zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.
Die MagentaTV-Breakfast-Club-Runde mit Micky Beisenherz diskutiert über die GOAT-Debatte zwischen Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. (Screenshot: MagentaTV)

Beisenherz: Messi „Triebwagen“, Ronaldo „kaputter Güterzug“

„Jetzt siehst du, wie es divergiert“, sagte Beisenherz mit Blick auf die unterschiedliche Lebensphase der beiden Superstars. „Messi ist der Triebwagen dieser Mannschaft. Bei Ronaldo hast du das Gefühl, der ist wie ein kaputter Güterzug, der auf dem Gleis steht und weswegen der ICE nicht mehr weiterfahren kann.“

Der Unterschied liege auch in der Fitness, so Beisenherz: „Messi ist halt fit. Er hat sich über Monate selbst nochmal fit gehalten, weil die MLS ihn offensichtlich nicht ausreichend gefordert hat, hat nochmal Sonderschichten geschoben – und das macht sich jetzt extrem bezahlt.“

Das Interview im Transkript

Hinweis: Die folgende Verschriftlichung wurde automatisch erstellt und nur leicht geglättet. Es können kleinere Ungenauigkeiten enthalten sein. Quelle: MagentaTV.

Micky Beisenherz: Es gab ja über mindestens ein Jahrzehnt das Duell der zwei großen Antagonisten, Ronaldo und Messi. Jetzt siehst du in dieser Lebensphase, wie es divergiert: Messi ist – wie es mein Freund, der Philosoph, sagt – der Triebwagen dieser Mannschaft. Und bei Ronaldo hast du das Gefühl, er ist wie so ein kaputter Güterzug, der auf dem Gleis steht und weswegen der ICE jetzt nicht mehr weiterfahren kann.

Micky Beisenherz: Der eine treibt die Mannschaft an, beim anderen passiert genau das, was wir angerissen haben: Die Mannschaft muss um ihn herum spielen, alles ist auf ihn zugeschnitten – aber er kommt halt nicht mehr hinterher. Bei Messi ist es anders. Der ist fit. Er hat sich ja auch über Monate selber nochmal fit gehalten, weil die MLS ihn offensichtlich nicht ausreichend herausgefordert hat, hat nochmal Sonderschichten geschoben – und das macht sich jetzt extrem bezahlt.