Abwehrchef Jonathan Tah fand nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste klare Worte für das deutsche Erfolgsrezept. Bei MagentaTV sprach der Verteidiger über Mentalität, Teamgeist und Doppeltorschütze Deniz Undav.

Tah: „Siegermentalität! Teamgeist!“
Welche Überschrift dieser Sieg verdiene? „Siegermentalität! Teamgeist! Genau das, was man braucht, um in einem Turnier erfolgreich zu sein. Wir haben nicht aufgegeben. Wir wussten, dass wir den Gegner irgendwann müde machen werden“, so Tah. „Alle, die von Anfang an gespielt haben, aber auch die Jungs, die von der Bank gekommen sind, haben es überragend gemacht und super Energie reingebracht. Deniz muss man einfach hervorheben.“
Was Undav besonders mache: „Ich glaube, dass er jemand ist, der sich nicht so viel von außen ablenken lässt, sondern der sich auf seine Aufgabe fokussiert. Das macht er überragend. In der Halbzeit pusht er das Team. Wenn er reinkommt, pusht er das Team und macht die Tore. Das ist einfach überragend.“
Den Gegner wollte Tah nicht kleinreden: „Das sind Spieler, die auf internationalem Topniveau spielen. Wir wussten, dass das auf uns zukommt. Trotzdem lassen wir uns davon nicht unterkriegen und machen weiter, auch wenn wir hinten liegen.“
Das Interview im Transkript
Hier das MagentaTV-Gespräch als Transkript. Die automatische Verschriftlichung wurde sprachlich geglättet und um korrekte Namen ergänzt; unverständliche Passagen wurden gekürzt. Quelle: MagentaTV.
Reporter: Herzlichen Glückwunsch, was für Emotionen. Welche Überschrift geben wir diesem Erfolg?
Jonathan Tah: Siegermentalität, Teamgeist. Genau das, was man braucht, um in einem Turnier erfolgreich zu sein. Wir haben nicht aufgegeben, wir wussten, dass wir den Gegner irgendwann müde machen. Alle, die von Anfang an gespielt haben, aber auch die Jungs von der Bank, haben es überragend gemacht und super Energie reingebracht. Deniz Undav muss man einfach hervorheben, wie er reingekommen ist.
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Reporter: Neunter Treffer im elften Spiel. Was macht ihn so besonders?
Jonathan Tah: Er ist jemand, der sich nicht von außen ablenken lässt, sondern sich auf seine Aufgabe fokussiert. Er saß nicht enttäuscht auf der Bank, im Gegenteil: In der Halbzeit pusht er das Team, und wenn er reinkommt, pusht er das Team und macht die Tore. Das ist einfach überragend.
Reporter: In der ersten Hälfte gab es Probleme. Was kann das für den Turnierverlauf bringen?
Jonathan Tah: Ich würde gar nicht sagen, dass wir große Probleme hatten. Das waren eher Dinge, die wir in der zweiten Halbzeit besser umgesetzt haben, vor allem mit dem Ball und im Eins-gegen-eins. Wir haben uns gegenseitig besser unterstützt und waren besser in der Abstimmung. Aber man darf den Gegner nicht kleinreden, das waren Spieler auf internationalem Topniveau. Trotzdem lassen wir uns nicht unterkriegen und machen weiter, auch wenn wir mal hinten liegen.