MagentaTV Video: Deniz Undav im „Flow“ – Doppeltorschütze über seine Joker-Rolle

Er kam in der 60. Minute und drehte das Spiel im Alleingang: Beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste avancierte Deniz Undav mit einem Doppelpack zum Matchwinner. Bei MagentaTV sprach der Stürmer anschließend über seinen „Flow“ und seine Rolle als Joker im DFB-Team.

Deniz Undav im MagentaTV-Interview nach seinem Doppelpack beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste bei der WM 2026.
Deniz Undav im MagentaTV-Interview nach seinem Doppelpack beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste bei der WM 2026. (Screenshot: MagentaTV)

Undav: „Das Momentum auf unsere Seite gedreht“

„Das kann man noch nicht in Worte fassen“, sagte Undav sichtlich bewegt. „Das Wichtigste war, dass wir gewonnen haben. Nach dem Gegentor haben wir eine Schippe draufgelegt. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit viel Druck aufs Tor gemacht.“ Sein Selbstverständnis als Joker: „Für mich selbst war es klar, wenn ich reinkomme, werde ich wahrscheinlich einen Ball bekommen. Den muss ich direkt nutzen. Dass es direkt mit der ersten Aktion geklappt hat, hat das Momentum auf unsere Seite gedreht.“

Zu einem möglichen Startelf-Platz wollte sich Undav nicht drängen lassen: „Wir haben ein gemeinsames Ziel. Es liegt am Bundestrainer. Er trifft die Entscheidungen. Es ist wichtig für ihn und die Spieler, die von der Bank kommen, dass sie sehen, dass jeder der reinkommt, Akzente setzen kann, das Spiel verändern kann – und das haben wir heute gezeigt, mit meiner Person, Nadiem (Amiri), auch Toni (Rüdiger), der für Schlotti reingekommen ist. Wir brauchen jeden Einzelnen.“

Was ein solcher Sieg auslösen kann? „Das gibt uns auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein fürs nächste Spiel. Diese Spiele zu ziehen, ist sehr, sehr wichtig fürs Gefühl.“

Das Interview im Transkript

Hier das MagentaTV-Gespräch als Transkript. Die automatische Verschriftlichung wurde sprachlich geglättet und um korrekte Namen ergänzt; unverständliche Passagen wurden gekürzt. Quelle: MagentaTV.

Reporter: Uns gehen fast die Superlative aus. Du kommst rein und drehst das Spiel gegen so einen starken Gegner. Kann man das gerade schon in Worte fassen?

Deniz Undav: Nein, noch nicht. Das Wichtigste war, dass wir gewonnen haben. Nach dem Gegentor haben wir eine Schippe draufgelegt und vor allem in der zweiten Halbzeit viel Druck aufs Tor gemacht. Für mich war klar: Wenn ich reinkomme, bekomme ich wahrscheinlich einen Ball, den muss ich direkt nutzen. Dass es direkt mit der ersten Aktion geklappt hat, hat das Momentum noch mal auf unsere Seite gedreht. Die Elfenbeinküste ist sehr stark in den Umschaltsituationen, da mussten wir ein paar Mal richtig zulangen und hatten auch ein bisschen Glück. Am Ende hat das 2:1 perfekt gepasst.

Reporter: Jetzt heißt es, man müsse dich doch mal von Anfang an bringen. Ist das gerade die ideale Rolle für dich?

Deniz Undav: Wir haben ein gemeinsames Ziel, und wenn das so gut funktioniert, ist das gut. Es liegt am Bundestrainer, er trifft die Entscheidung. Wichtig ist nur, dass jeder, der reinkommt, Akzente setzen und das Spiel verändern kann. Das haben wir heute gezeigt, mit meiner Person, mit Nadiem Amiri, auch mit Toni Rüdiger, der für Schlotti reingekommen ist. Nadiem hat letzte Woche nicht gespielt, kam heute rein und hat die Vorlage zum 1:1 gemacht. Wir brauchen jeden Einzelnen, das ist sehr wichtig.

Reporter: Wie weit kann euch so ein Sieg tragen?

Deniz Undav: Er gibt uns auf jeden Fall mehr Selbstbewusstsein fürs nächste Spiel. Solche Spiele zu ziehen, ist sehr, sehr wichtig fürs Gefühl.