Ilkay Gündogan traut der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada eine große Rolle zu. Sogar als mögliche positive Überraschung des Turniers sieht der frühere DFB-Kapitän die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Gündogan setzt auf Nagelsmann
In seiner Kolumne für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel erklärte der 35-Jährige, warum er so optimistisch auf die DFB-Elf blickt. „Ich glaube sogar, dass die deutsche Mannschaft die positive Überraschung des Turniers wird“, schreibt Gündogan. Für seinen Zuversicht sorgt vor allem der Bundestrainer, unter dem er selbst noch bei der Heim-EM 2024 gespielt hatte.
Der Mittelfeldspieler schätzt an Nagelsmann besonders dessen unbequeme Art. „Ich mag Trainer, die ein bisschen unbequem sind. Die es mir schwer machen, mir auch mal richtig auf den Keks gehen“, schreibt Gündogan: „Julian ist ein solcher Trainer.“ Für ihn gehört es dazu, dass ein Coach seine Spieler fordert und ihnen auch mal auf die Nerven geht.
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Authentizität und Teamhygiene als Schlüssel
Wichtig sei dabei vor allem, dass Nagelsmann echt wirke und nicht eine Rolle spiele. Aus Sicht Gündogans müsse ein Spieler spüren, dass der Chefcoach „wirklich so ist, wie er sich gibt. Sonst misstraust du ihm irgendwann und folgst ihm nicht.“ Genau diese Glaubwürdigkeit halte die Mannschaft zusammen und schaffe Vertrauen.
Hinzu komme ein weiterer Faktor, den Gündogan als entscheidend für sportlichen Erfolg bezeichnet. „Die Teamhygiene ist einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg. Oft wird das unterschätzt. Julian hat dafür immer gesorgt“, erläutert er. Der frühere DFB-Kapitän sieht darin einen großen Pluspunkt für die deutsche Auswahl auf dem Weg zur WM.