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Portugal hat sich im letzten WM-Test mit einem Sieg Selbstvertrauen geholt. Gegen Nigeria setzte sich der Mitfavorit in Leiria mit 2:1 durch und nahm damit ein positives Ende der Vorbereitung mit in die Endrunde. Cristiano Ronaldo ließ mehrere gute Chancen liegen, blieb aber bis zur Pause der auffälligste Name auf dem Platz.

Ronaldo mit Rekordjagd, Neto trifft früh
Im Estadio Dr. Magalhaes Pessoa begann das Team um Ronaldo, Vitinha und Bruno Fernandes schwungvoll. Pedro Neto vom Klub-Weltmeister FC Chelsea brachte Portugal in der 23. Minute in Führung, doch der Ausgleich folgte noch vor der Halbzeit: Akor Adams traf in der 37. Minute für Nigeria. Der frühere Weltfußballer Ronaldo, der als einziger Feldspieler aus der Startelf auch nach dem Seitenwechsel weiterspielte, vergab zuvor mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten. In der 65. Minute machte der 41-Jährige schließlich Platz und muss weiter auf sein 144. Länderspieltor warten.
Conceicao entscheidet die Partie
Nach dem Seitenwechsel blieb das Duell umkämpft, ehe Francisco Conceicao für die Entscheidung sorgte. Der Juve-Stürmer erzielte in der 75. Minute den Treffer zum 2:1 für die Gastgeber. Nigeria war für die WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli nicht qualifiziert, verlangte den Portugiesen aber dennoch einiges ab.

Portugal mit großen Zielen in Gruppe K
Portugal hat noch nie ein WM-Endspiel erreicht, tritt in Nordamerika aber mit einem starbesetzten Kader und hohen Ambitionen an. Der Europameister von 2016 gilt als Anwärter auf eine lange Turnierreise und startet in Gruppe K gegen die DR Kongo am 17. Juni in Houston, gegen WM-Neuling Usbekistan am 23. Juni ebenfalls in Houston und gegen Kolumbien am 28. Juni in Miami.