Argentinien bei der WM 2026: Messi vor Rückkehr, HSV-Profi Capaldo vor Debüt

Argentinien kann zum WM-Start offenbar wieder mit Lionel Messi planen. Nationaltrainer Lionel Scaloni meldete Fortschritte beim angeschlagenen Superstar und stellte sogar Minuten in den bevorstehenden Testspielen in Aussicht.

Lionel Messi (Nr. 10) von Inter Miami CF zeigt seine Reaktion beim MLS-Spiel gegen Philadelphia Union im Nu Stadium am 24. Mai 2026 in Miami. Der Argentinier gehört seit 2023 zu den Gesichtern der nordamerikanischen Profiliga. Megan Briggs / Getty Images North America via Getty Images
Lionel Messi (Nr. 10) von Inter Miami CF zeigt seine Reaktion beim MLS-Spiel gegen Philadelphia Union im Nu Stadium am 24. Mai 2026 in Miami. Der Argentinier gehört seit 2023 zu den Gesichtern der nordamerikanischen Profiliga. Megan Briggs / Getty Images North America via Getty Images

Messi arbeitet sich zurück

„Leo geht es gut, er hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, er ist nicht mehr komplett abgesetzt“, sagte Scaloni. „Es ist möglich, dass er in den Freundschaftsspielen ein paar Minuten zum Einsatz kommt.“ Der Titelverteidiger bestreitet vor seinem WM-Auftakt am 17. Juni noch zwei Tests gegen Honduras am Sonntag um 2.00 Uhr MESZ und gegen Island am Mittwoch um 3.00 Uhr MESZ.

Messi, 38, hatte sich im letzten Spiel seines Klubs Inter Miami eine Zerrung im linken Oberschenkel zugezogen. „Es geht ihm viel besser, und das beruhigt uns“, erklärte Scaloni. Der argentinische Kapitän soll damit rechtzeitig wieder ein Thema für den Beginn der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli werden.

Mehrere Leistungsträger fehlen noch

Neben dem achtmaligen Ballon-d’Or-Gewinner gibt es in der Auswahl aber weiterhin einige Baustellen. Stammtorhüter Emiliano Martínez fehlt wegen eines Fingerbruchs in beiden Testspielen, die Außenverteidiger Nahuel Molina und Gonzalo Montiel laborieren an Muskelverletzungen. Innenverteidiger Cristian Romero ist nach Knieproblemen erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

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Auch im Angriff bleibt die Lage unübersichtlich. Nicolás Paz, Leandro Paredes und Julián Álvarez haben Blessuren und sollen in den Tests geschont werden. „Die Lage verbessert sich“, sagte Scaloni mit Blick auf die angespannte Personallage. Die kommende Woche werde zeigen, „wo genau wir stehen“.

Capaldo könnte sein Debüt geben

Von den Ausfällen profitiert voraussichtlich Nicolás Capaldo vom Hamburger SV. Der 27-Jährige wurde zwar nicht für den WM-Kader nominiert, aber für die Testspiele berufen und könnte nun zu seinem Debüt im Nationalteam kommen. In Gruppe J trifft der Weltmeister von 2022 auf Algerien am 17. Juni, Österreich am 22. Juni und Jordanien am 28. Juni, bis dahin will Scaloni ein möglichst vollständiges und belastbares Team formen.