Frauen Fußball heute: Alexandra Popp nach Karriere eine Zukunft bei den Männern?

Alexandra Popp denkt schon an die Zeit nach ihrer aktiven Karriere und kann sich dabei auch eine Laufbahn als Trainerin im Männerfußball vorstellen. Der Wechsel des VfL Wolfsburg zum BVB zum Saisonende steht für die 35-Jährige zwar fest, doch nach dem Abschied will sie zunächst vor allem eines: frei sein. Heute geht es im DFB Pokalfinale erst mal ins letzte Spiel mit Wolfsburg.

Alexandra Popp Deutschland, 11 jubelt über das Tor zum 1:1 Ausgleich gegen Südkorea Copyright: xEibner-Pressefoto/Memmlerx EP_MMR Imago
Alexandra Popp Deutschland, 11 jubelt über das Tor zum 1:1 Ausgleich gegen Südkorea Copyright: xEibner-Pressefoto/Memmlerx EP_MMR Imago

Blick in die Zukunft

Bei Sky sprach die frühere DFB-Kapitänin offen über ihre Überlegungen für die nächste Lebensphase. Auf die Frage nach einem möglichen Job an der Seitenlinie sagte Popp: „Vielleicht lande ich hinterher doch als Trainerin auf dem Platz, ich weiß es nicht.“ Dabei spiele für sie keine Rolle, ob sie später Männer oder Frauen betreuen würde. „Es muss einfach stimmen. Mein Charakter müsste zur Mannschaft passen“, erklärte die Olympiasiegerin von 2016.

Erst Wolfsburg, dann Dortmund

Vor ihrem Karriereschritt nach der aktiven Zeit bleibt Popp jedoch noch voll im Fokus des VfL Wolfsburg. Im Sommer verlässt sie nach 14 Jahren den Klub und schließt sich ihrem Herzensverein Borussia Dortmund an. Beim aktuellen Regionalligisten hat sie einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Zunächst wolle sie nach dem Ende ihrer Laufbahn aber Abstand gewinnen und den Alltag selbst bestimmen. „Wenn ich nicht mehr spiele, dann will ich auch mal eine gewisse Zeit selbstbestimmt sein, frei sein. Machen, was ich will, reisen, oder was auch immer“, sagte Popp.

Abschied mit Titelchance

Noch ist die Stürmerin allerdings mittendrin und kann sich zum Abschied aus Wolfsburg ihren 21. Titel mit dem VfL sichern. Im DFB-Pokalfinale trifft der Rekordsieger aus Niedersachsen am Donnerstag um 16.00 Uhr in Köln auf den Titelverteidiger und deutschen Meister Bayern München. Übertragen wird die Partie bei ZDF und Sky.

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