Ströll: „Kein besserer Trainer“ als Baum für Augsburg

Michael Ströll hat Manuel Baum beim FC Augsburg in den höchsten Tönen gelobt, eine endgültige Entscheidung über dessen Zukunft als Chefcoach aber weiter offen gelassen. Der Geschäftsführer erklärte bei Sky90: „Im Moment gibt es für den FC Augsburg keinen besseren Trainer als Manuel Baum. Er ist wirklich jemand, der im Klub ankommt, der die Strategie und die Vision lebt“.

FC-Augsburg-Cheftrainer Manuel Baum vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in der WWK-Arena in Augsburg am 9. Mai 2026. (Leonhard Simon / Getty Images Europe via Getty Images)
FC-Augsburg-Cheftrainer Manuel Baum vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach in der WWK-Arena in Augsburg am 9. Mai 2026. (Leonhard Simon / Getty Images Europe via Getty Images)

FCA mit bester Saison seit elf Jahren

Baum, Nachfolger von Sandro Wagner, hat die bayerischen Schwaben aus dem Tabellenkeller bis an die Schwelle zum Europacup geführt. Schon vor dem letzten Spieltag steht fest, dass der FCA die beste Saison seit elf Jahren spielen wird. Platz neun ist sicher, mit entsprechender Schützenhilfe ist sogar Rang sieben und damit die Conference League noch möglich.

Ströll machte zugleich deutlich, dass es bei der Trainerfrage nicht nur um den Klub, sondern auch um Baum selbst geht. „Es ist wichtig, was beide Seiten wollen“, sagte er und ergänzte: „Es ist keine einseitige Entscheidung.“ Sowohl der Verein als auch der Coach hatten zuletzt mehrfach darauf verwiesen, dass die Gespräche erst nach Saisonende stattfinden sollen.

Baum könnte in andere Rolle zurückkehren

Für Baum wäre auch eine Rückkehr auf seinen früheren Posten als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation denkbar. Ströll stellte klar, wie gut der 46-Jährige nach Augsburg passt: „Manuel passt überragend zum FC Augsburg, das war mir auch vorher klar, und er macht gerade einen phänomenalen Job“.

Gleichzeitig stellte der Geschäftsführer die entscheidende Frage in den Raum: „Jetzt geht es darum: Ist Manuel bereit, weiterzumachen? Das ist mal die allerwichtigste Frage.“ Eine Fortsetzung des Erfolgs sei ohnehin kein Automatismus, betonte Ströll weiter: „Ist es automatisch so, dass man in der nächsten Saison den gleichen Erfolg hat? Auch die Frage könnte man stellen.“

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Klar sei nur, dass der FCA als „relativ kleiner Verein“ nicht stehen bleiben dürfe, sonst werde er „irgendwann überholt“. Deshalb müsse sich der Klub dauerhaft damit beschäftigen, „Wie können wir besser werden? Wie können wir kreativer sein?“ In diesem Prozess werde Baum auch in der neuen Saison „eine wichtige Rolle einnehmen“, sagte Ströll, „in welcher Rolle auch immer“.