VfB News – Hoeneß über Porto in der Europa League: „Große Aufgabe“

Trainer Sebastian Hoeneß sieht im Achtelfinal-Duell mit dem FC Porto eine „große Aufgabe“ auf Champions-League-Niveau und erinnert zugleich an seine persönliche Familiengeschichte. Hoeneß sprach vor dem Hinspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL und Nitro) offen über das Madjer-Tor aus dem Finale 1987, das sein Vater Dieter mit dem FC Bayern damals 1:2 verloren hatte. Knapp 39 Jahre später betont der 43-Jährige, dass Porto ein außergewöhnlich starker Gegner sei, „für mich auch im Achtelfinale der Champions League“. Gleichzeitig warnte er, dass man sich „auf diesem Level keine Schwächen erlauben“ dürfe.

Fußball heute News: VFB Trainer Hoeneß zur Aufstellung VfB gegen Celtic (Foto Depositphotos.com)
Fußball heute News: VFB Trainer Hoeneß zur Aufstellung VfB gegen Celtic (Foto Depositphotos.com)

Hoeneß erinnert an Madjer-Tor und Familiengeschichte

Vor der Partie gegen Porto konfrontierte die Historie Sebastian Hoeneß noch einmal mit seiner Familienbiografie: Er kennt „natürlich das Tor von Madjer“ aus dem Finale am 27. Mai 1987, als sein Vater Dieter mit dem FC Bayern 1:2 verlor. Hoeneß sagte, er hätte sich damals für seinen Vater gewünscht, „dass das Spiel damals anders ausgegangen wäre“ und hoffte, „dass wir das diesmal ändern“ können. Die persönliche Erinnerung unterstreicht die Bedeutung dieses Europapokal-Abends für den VfB und den Trainer gleichermaßen.

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Porto auf Champions-League-Niveau: Eine „richtig große Aufgabe“

Sebastian Hoeneß bezeichnete den Gegner als „richtig große Aufgabe auf allerhöchstem Level“ und stellte klar: „Das ist in einem Achtelfinale schon ein außergewöhnlich starker Gegner.“ Er betonte, dass gegen Porto Hochleistung gefordert sei und dass sich Stuttgart in einer Phase befinde, in der man sich „keine Schwächen erlauben“ dürfe. Die Einstufung Portos als teamorientiert und konkurrenzfähig verleiht dem Duell Europa-League-Charakter mit Champions-League-Qualitäten.

Bedeutung für den VfB: Viertelfinal-Perspektive seit 1998

Für den VfB Stuttgart steht mehr auf dem Spiel als nur ein Achtelfinal-Erfolg: Erstmals seit 1998 könnte der Klub wieder in ein Viertelfinale im Europapokal einziehen. Hoeneß unterstrich, dass dieses Herannahen an die Finalrunden zeige, „dass es ein besonderes Spiel ist, auf das wir gespannt gewartet haben.“ Die Aussicht auf die Finalphase bedeutet für Mannschaft und Umfeld erhöhte Aufmerksamkeit und Druck, zugleich aber auch die Chance, ein historisches Markenzeichen im internationalen Wettbewerb zu setzen.

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Demirovic: „Champions-League-Charakter“ und Selbstvertrauen

Stuttgarts Torjäger Ermedin Demirovic beschrieb das Duell gegen Porto bei Sky als Spiel mit „Champions-League-Charakter“ und nannte die Portugiesen einen „richtig spannenden Gegner, den man sich als Kind gewünscht hätte.“ Zugleich gab Demirovic Selbstvertrauen: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, vor allem in der Verfassung, in der wir gerade sind.“ Er schloss mit der klaren Ansage, dass erst ein Gegner kommen müsse, „der uns in zwei Spielen schlägt“.