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Am Samstag um 15:30 Uhr kommt es zum Bayernderby zwischen dem FC Bayern und dem Nachbarn FC Augsburg. Trainer Manuel Baum des FC Augsburg plant für das bayerisch-schwäbische Derby in der Allianz Arena, während Oliver Kahn die Besorgnis über die große Kluft zwischen Bayern und den anderen Klubs äußert. Max Eberl erinnert sich an vergangene Zeiten, als Bayern nicht als unbesiegbar galt. Die Diskussion um eine Gehaltsobergrenze und fairere TV-Geld-Verteilung wird immer lauter.

Bayern-Dominanz spaltet die Liga
Die Liga hat Schwierigkeiten, mit der Dominanz des FC Bayern Schritt zu halten. Max Eberl, Sportvorstand des Rekordmeisters, stellte fest, dass die Kritik an der Münchner Überlegenheit vor eineinhalb Jahren schmerzlich ignoriert wurde. „Damals habe ich nichts gehört von Gehaltsobergrenzen oder ähnlichen Maßnahmen“, erklärte Eberl. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein, während der Druck auf die anderen Teams wächst, die Bayern herauszufordern.
Aufstellungen
FCB: Neuer – Bischof, Kim, Tah, Ito – Kimmich, Goretzka – Olise, Gnabry, Díaz – Kane
Sie fehlen: Boey (krank), Laimer (Muskelfaserriss in der Wade), Stanišić (Kapselverletzung am Sprunggelenk), Upamecano (krank)
FCA: Dahmen – Keitel, K. Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Jakić, Massengo, Giannoulis – Kade, Claude-Maurice – Gregoritsch
Sie fehlen: Banks (Gelbsperre), Gouweleeuw (Innenbandriss im Knie), Matsima (Sehnenabriss im Oberschenkel)
FC Augsburg plant mutigen Auftritt
Im bevorstehenden Derby gegen Bayern muss Augsburg auf gleich drei Innenverteidiger verzichten. Trainer Manuel Baum appelliert an sein Team, sich nicht vorzeitig geschlagen zu geben. „Wir machen uns keine Gedanken um Schadensbegrenzung“, betont Baum und vergleicht seine taktischen Optionen mit einem Schweizer Taschenmesser. Je nach Spielsituation könnte Augsburg verschiedene Strategien benötigen, um den Bayern entgegenzuwirken.
Diskussion um Gehaltsobergrenze und TV-Gelder
Die Gespräche über eine mögliche Gehaltsobergrenze und eine gerechtere Verteilung der Fernseheinnahmen nehmen Fahrt auf. Klaus Filbry, Klubchef von Werder Bremen, unterstützt diese Ideen, sieht aber auch die Schwierigkeiten bei deren Umsetzung. Bayern hat sich als cleverer Lobbyist etabliert und genießt die Vorteile seiner finanziellen Stärke. Eberl erkennt die exzellenten Leistungen des Vereins an, die zur aktuellen Überlegenheit geführt haben.
Kahn äußert Bedenken über die Liga
Oliver Kahn, ehemaliger Torhüter und Bayern-Boss, zeigt sich skeptisch über die Ambitionen anderer Teams. „Es scheint, als ob viele denken: Die Bayern sind so weit weg, lasst uns bescheiden bleiben“, äußerte Kahn in einer Talkshow. Diese Einstellung könnte die Wettbewerbsfähigkeit der Liga gefährden, während die Bayern weiterhin nach Ruhm streben. Kahn blickt auf die Teamdynamik und den unermüdlichen Einsatz der Spieler, die bereit sind, sowohl nationale als auch internationale Titel zu gewinnen.
Kompany bleibt optimistisch trotz Herausforderungen
Der FC Augsburgs Trainer Vincent Kompany bleibt optimistisch, auch wenn er mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hat. Dayot Upamecano liegt nach wie vor im Krankenbett, und die Abwehrreihe ist durch die Verletzungen stark dezimiert. Kompany betont die Wichtigkeit eines Arbeitsethos und Respekts gegenüber dem Verein und dem Gegner. „Wenn ich sauer bin, dann wegen unnötiger Arroganz. Wir müssen immer 100 Prozent geben“, erklärt der Belgier, der den Druck des Derbys als Ansporn sieht.