Thomas Müller und Mats Hummels wagen den Schritt ins portugiesische Fußballgeschäft. Gemeinsam mit weiteren früheren Bayern-Profis haben sich die beiden Weltmeister an CF Estrela Amadora beteiligt, einem Erstligisten aus der Lissabonner Vorstadt Amadora. Die Investorengruppe übernimmt dabei den Großteil der Profifußballabteilung des Klubs.

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Bayern-Quartett steigt bei portugiesischem Klub ein
Wie CF Estrela Amadora am Dienstag mitteilte, sicherte sich das Investorenkonsortium 90 Prozent der Anteile an der Profiabteilung des Vereins. Neben Müller und Hummels gehören auch Yann Sommer und Lucas Hernández zu der Gruppe, die allesamt einst das Trikot des FC Bayern trugen. Damit bündeln vier ehemalige Weggefährten aus München ihr wirtschaftliches Engagement in einem gemeinsamen Projekt fernab des Rasens.
An der Vereinsspitze übernimmt künftig Johannes Mösmang das Präsidentenamt. Der Deutsche war jahrelang im Player Management des FC Bayern tätig und bringt somit einschlägige Branchenerfahrung aus der Säbener Straße mit in seine neue Rolle.
Mösmang schwärmt von Tradition und eigenem Stadion
In der Klubmitteilung äußerte sich Mösmang euphorisch über sein neues Amt. „Estrela Amadora ist ein traditionsreicher portugiesischer Fußballverein mit tiefen Wurzeln in Amadora, einer einzigartigen Identität und einer leidenschaftlichen Gemeinschaft“, erklärte der neue Präsident. Als Besonderheit hob er zudem die eigene Spielstätte hervor: „Der Verein zeichnet sich zudem durch eine besondere Besonderheit aus: das eigene Stadion. Wir sind hochmotiviert, dieses neue Kapitel aufzuschlagen und diszipliniert und nachhaltig ein Projekt zu realisieren, auf das die Fans, die Gemeinde und alle, die zu Estrela gehören, stolz sein können.“
Rasanter Aufstieg eines jungen Klubs
Die Geschichte von CF Estrela Amadora in seiner heutigen Form ist noch jung. Erst durch eine Fusion mit dem Club Sintra Football gelangte der Verein 2020 in die dritte portugiesische Liga. Seither ging es steil bergauf, seit 2023 ist Estrela Amadora fester Bestandteil der ersten Liga und mischt damit im portugiesischen Fußball-Oberhaus mit. Für die neuen Investoren aus Deutschland bedeutet der Einstieg somit auch die Beteiligung an einem Klub im sportlichen Aufwind.