Die Auslosung der Champions-League-Saison 2026/27 findet am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr im Grimaldi Forum von Monaco statt. Schon vor den Rückspielen der letzten Qualifikationsrunde steht ein Großteil des Teilnehmerfeldes fest. Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart warten auf ihre acht Gegner in der neuen Ligaphase. Die UEFA ordnet die Klubs dabei traditionell nach ihrem Koeffizienten in vier Lostöpfe ein, wobei zwei Töpfe bereits komplett gefüllt sind. DAZN, Prime Video, Sky und ZDF übertragen live!

Topf 1 und Topf 2 stehen bereits fest
An der Spitze des ersten Topfes thront der FC Bayern München als deutscher Meister, flankiert von europäischen Schwergewichten wie Real Madrid, das die spanische Liga auf Rang zwei abschloss, sowie Titelverteidiger und französischem Meister Paris Saint-Germain. Auch der FC Liverpool, obwohl nur Fünfter der Premier League, findet sich dank seines Koeffizienten in der Königsklasse der Auslosungshierarchie wieder. Komplettiert wird der oberste Topf durch Meister Inter Mailand, den englischen Vizemeister Manchester City, den englischen Titelträger FC Arsenal, den spanischen Meister FC Barcelona sowie den spanischen Vierten Atletico Madrid.
Im zweiten Topf reihen sich gleich neun Klubs ein. Borussia Dortmund vertritt als deutscher Vizemeister die Bundesliga, während die AS Rom als Dritter der Serie A und Sporting Lissabon als portugiesischer Vizemeister ebenfalls gesetzt sind. Aston Villa löste sein Ticket gleich doppelt, als Vierter der Premier League und als Sieger der Europa League. Hinzu kommen der portugiesische Meister FC Porto, der englische Dritte Manchester United, der belgische Titelträger FC Brügge, der spanische Fünfte Betis Sevilla sowie der niederländische Meister PSV Eindhoven.
Topf 3 füllt sich, zwei Plätze noch offen
Deutlich enger wird es im dritten Lostopf, in dem bislang sieben Startplätze feststehen, während zwei weitere Teams noch nachrücken können. Gesichert haben sich ihren Platz bereits Feyenoord Rotterdam als niederländischer Vizemeister, OSC Lille als Dritter Frankreichs sowie die SSC Neapel als italienischer Vizemeister. Auch RB Leipzig als deutscher Dritter, der FC Villarreal als spanischer Dritter, der ukrainische Meister Schachtar Donezk und der türkische Titelträger Galatasaray Istanbul zählen zu den bestätigten Teilnehmern dieses Topfes.
Eine besondere Ausgangslage besitzt Slavia Prag. Der tschechische Meister kann je nach weiterem Verlauf der Qualifikation entweder in Topf 3 oder in Topf 4 landen, seine finale Einordnung hängt noch vom Koeffizientenvergleich mit den übrigen Teilnehmern ab.
Topf 4 wartet noch auf sechs Nachzügler
Im untersten Lostopf ist bislang erst ein Bruchteil der Plätze vergeben, sechs weitere Mannschaften werden noch hinzukommen. Fest steht schon jetzt die Teilnahme des VfB Stuttgart als deutscher Vierter, von Como 1907 als italienischer Vierter sowie von RC Lens als französischer Vizemeister. Die endgültige Zusammensetzung dieses Topfes wird sich erst nach Abschluss der ausstehenden Qualifikationsrunden klären, wenn feststeht, welche Teams sich über die verbliebenen internationalen Startplätze für die Gruppenphase der Königsklasse qualifizieren.
+++ 🔴 Bundesliga 2026/27 komplett sehen: 📺 Bei MagentaTV bekommst du WOW, DAZN und MagentaSport in einem Paket ⚡ Samstagskonferenz, alle Sonntagsspiele und die Champions League ➡️ 🔴 +++
Häufige Fragen zum Thema Champions-League-Auslosung
Wann und wo ist die Auslosung?
Die Auslosung der Ligaphase findet am Donnerstag, 27. August 2026, um 18 Uhr im Grimaldi Forum von Monaco statt. Übertragen wird das Verfahren unter anderem bei DAZN, Prime Video, Sky und im ZDF-Livestream. Dabei erfahren auch Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart, welche acht Gegner ihnen für die Ligaphase zugelost werden.
Wann startet die Champions-League-Saison?
Tatsächlich rollt der Ball in der 35. Auflage der Champions League schon seit dem 7. Juli, als unter anderem auf den Färöern und in Malta die ersten Qualifikationspartien angepfiffen wurden. Wer sich als letzter der insgesamt 36 Teilnehmer für die Ligaphase qualifiziert, entscheidet sich erst am Mittwochabend, gerade einmal 20 Stunden vor der Auslosung. Der erste Spieltag der Ligaphase steigt am 8. September, ehe die Vorrunde am 27. Januar 2027 ihren Abschluss findet. Das Finale ist für den 5. Juni 2027 in Madrid angesetzt.
Nach welchem System wird gespielt?
Die klassischen Vierergruppen gehören seit der Saison 2024/25 der Vergangenheit an. Bereits zum dritten Mal treten alle 36 Mannschaften in einer gemeinsamen Tabelle gegeneinander an. Am Modus scheiden sich weiterhin die Geister, Kritiker bemängeln fehlende Übersichtlichkeit und eine eingeschränkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Per elektronischem Losverfahren erhält jedes Team acht unterschiedliche Gegner zugewiesen, aus jedem der vier Neunertöpfe kommen je zwei Kontrahenten hinzu, jeweils einmal für ein Heim- und einmal für ein Auswärtsspiel.
Gibt es Vorgaben, die bei der Auslosung beachtet werden müssen?
Es gibt zwei zentrale Beschränkungen. Zum einen können Vereine aus derselben Nation in der Ligaphase nicht aufeinandertreffen, ein Duell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund ist demnach frühestens in der K.-o.-Phase möglich. Zum anderen darf jede Mannschaft maximal auf zwei Klubs aus ein und demselben Land treffen.
Wie sieht der Fahrplan nach Abschluss der Ligaphase aus?
Die acht bestplatzierten Teams ziehen direkt ins Achtelfinale ein. Die Ränge 9 bis 24 ermitteln in Playoff-Duellen die übrigen acht Achtelfinalisten, während für alle Mannschaften ab Platz 25 die Reise endet. Von da an wird bis zum Endspiel im reinen K.-o.-Modus gespielt, einzige Ausnahme bildet das Finale, das nicht als Hin- und Rückspiel, sondern als einzelnes Endspiel ausgetragen wird.
Mit welchen deutschen Teams ist zu rechnen?
Auch diesmal schicken vier Bundesligisten ihre Vertreter ins Rennen. Bayern München startet nach dem schmerzhaften Halbfinal-Aus gegen den späteren Titelträger Paris Saint-Germain einen neuen Versuch, die siebte Champions-League-Trophäe zu holen. Borussia Dortmund ist im Vergleich zur Vorsaison in Lostopf zwei zurückgefallen, RB Leipzig wird aus Topf drei gezogen, während der VfB Stuttgart Topf vier zugeordnet ist.
Welche internationalen Konkurrenten treten zusätzlich an?
Englands Premier League stellt in diesem Jahr „nur“ fünf statt wie zuvor sechs Mannschaften. Aston Villa hatte zwar wie im Vorjahr Tottenham Hotspur die entsprechende Trophäe gewonnen, landete dabei aber, anders als die Spurs damals, auch ligaintern unter den besten fünf. Ebenfalls fünf Klubs entsendet Spaniens La Liga, während Italien wie Deutschland mit vier Vertretern an den Start geht.
Welcher Klub feiert diesmal sein Debüt?
Solange die letzten Qualifikationsspiele nicht abgeschlossen sind, steht nur ein Neuling fest: Como 07. Der italienische Aufsteiger hat, abgesehen vom halboffiziellen Mitropacup 1980/81, noch nie im europäischen Vereinsfußball mitgewirkt und darf nun direkt in der Königsklasse ran. Für die ambitionierten Lombarden unter Trainer Cesc Fabregas laufen mit Innenverteidiger Marc Oliver Kempf und Rechtsaußen Nicolas Kühn zwei deutsche Profis auf.
Welche deutschen Übungsleiter coachen ausländische Vereine?
Hansi Flick verantwortet weiterhin den FC Barcelona, während Dino Toppmöller als Chefcoach von Frankreichs Vizemeister RC Lens fungiert. Für Lens bedeutet die Teilnahme die Rückkehr in die Champions League nach der Saison 1998/99.
Wer zählt zu den Top-Favoriten auf den Titel?
Seit der Einführung der Champions League zur Saison 1992/93 gelang bislang nur Real Madrid zwischen 2016 und 2018 der sogenannte Threepeat, drei Titel in Folge. Nun könnte Paris Saint-Germain diesem Kunststück nacheifern, denn Frankreichs Meister hat qualitativ nichts eingebüßt. Auch der FC Barcelona, seit 2015 ohne Champions-League-Titel, sowie Rekordsieger Real Madrid gehören traditionell zum engsten Favoritenkreis, ergänzt um Englands Spitzenteams FC Arsenal, Manchester City und den FC Liverpool.