Der FC Bayern hat den Transfer von Ismael Saibari unter Dach und Fach gebracht. Der marokkanische Offensivmann wechselt zur neuen Saison von der PSV Eindhoven nach München und unterschreibt bis zum 30. Juni 2031.

Zur Ablöse machten beide Vereine keine Angaben. Medienberichten zufolge soll der Deal bei rund 50 Millionen Euro liegen. Damit sichern sich die Münchner einen der auffälligsten Angreifer dieser WM.
Bayern setzen früh auf den Marokkaner
Sportvorstand Max Eberl lobte die frühzeitige Planung hinter dem Transfer. „Wir freuen uns sehr, mit Ismael Saibari einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM für den FC Bayern gewonnen zu haben“, sagte er. „Solche Transfers entstehen nicht aus dem Moment heraus, sondern aus vorausschauender Arbeit: Entscheidend war, dass wir uns früh bei ihm positioniert haben, weil wir von Ismaels Fähigkeiten wussten und ihm von Beginn an eine konkrete Perspektive bei uns aufzeigen konnten.“
Nach Einschätzung des 51-Jährigen soll Saibari dem Angriffsspiel des Rekordmeisters „zusätzliche Qualität und Unberechenbarkeit geben“.
Saibari bleibt mit Marokko im WM-Rennen
Bevor der 25-Jährige in München aufläuft, verfolgt er mit Marokko weiter seinen WM-Traum. In vier Partien in Nordamerika traf er bereits dreimal für die Nordafrikaner. Besonders wichtig war sein verwandelter Elfmeter im Sechzehntelfinale gegen die Niederlande.
Am Samstag wartet auf Marokko nun das Duell mit Co-Gastgeber Kanada. Dann geht es um den Einzug in die Runde der letzten acht.