MagentaTV WM 2026 Video: Norwegens Ruder-Jubel nach dem Achtelfinal-Einzug – Ödegaard an der Trommel

Sie rudern wieder: Nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste feierte Norwegen bei MagentaTV den Einzug ins Achtelfinale mit seinem inzwischen berühmten Ruder-Jubel. Angestimmt wurde die Choreografie von Kapitän Martin Ödegaard an der Trommel.

Norwegens Mannschaft feiert mit dem traditionellen Ruder-Jubel, angestimmt von Martin Ödegaard an der Trommel.
Norwegens traditioneller Ruder-Jubel nach dem Einzug ins Achtelfinale. (Screenshot: MagentaTV)

Die norwegische Mannschaft setzt sich dabei in einer Reihe auf den Rasen und imitiert gemeinsam die Ruderbewegung – ein Ritual, das die Skandinavier bei dieser WM 2026 zur Marke gemacht haben.

Quelle der Aussagen: MagentaTV / thinXpool TV.

Was hinter Norwegens Ruder-Jubel steckt

Der Ruder-Jubel ist längst zum Markenzeichen dieser norwegischen Mannschaft geworden. Und so geht er: Kapitän Martin Ödegaard schlägt eine imaginäre Trommel und gibt den Takt vor, dann strecken Spieler und Fans gleichzeitig beide Arme nach vorne und ziehen sie zurück, als würden sie ein langes Wikingerboot rudern. Dazu ertönt der Ruf „Ro!“, das norwegische Wort für „rudern“. Im Höhepunkt springen alle auf, reißen die Arme hoch und jubeln lautstark.

Die Choreografie hat einen Bezug zur norwegischen Geschichte: Die Bewegung erinnert an die Wikinger, die vor einer Schlacht ihre Segel einholten, zu den Rudern griffen und ihre Boote an Land brachten, ganz so, wie sich eine Mannschaft vor einem Spiel bereit macht. Genau dieses „Wikinger-Rudern“ hat Norwegen bei der WM 2026 zelebriert und damit weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen gesorgt.

Zur Nationalmannschaft kam das Ritual über die Fans: Torjäger Erling Haaland hatte die Aktion zuvor im Netz gesehen, wo sie viral gegangen war. „Ödegaard hat mich vor dem Spiel gefragt, ob wir mitmachen sollen. Meine Antwort war: Lass uns mitmachen, wenn wir gewinnen, warum nicht?“, erzählte Haaland. Erstmals ruderten die Norweger nach dem Sieg gegen Senegal in der Gruppenphase, seitdem gehört der Jubel nach jedem Erfolg dazu, nun also auch nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste und dem Einzug ins Achtelfinale.

Nicht überall kommt die Nummer gut an: Bei den skandinavischen Nachbarn sorgte das „Wikinger-Rudern“ bereits für Diskussionen. Für Norwegen und seine Anhänger ist es dagegen zum verbindenden Ritual dieser WM geworden, das die Euphorie um Haaland, Ödegaard und Co. perfekt einfängt. Im Achtelfinale am Sonntag gegen Rekordweltmeister Brasilien dürften die Skandinavier nur zu gern wieder zu den imaginären Rudern greifen.