Frankreich Nationalmannschaft: Kylian Mbappé wieder zurück für die Länderspiele

Kylian Mbappé ist nach seinen hartnäckigen Knieproblemen wieder komplett spielfit und meldet sich rechtzeitig vor der Länderspielpause zurück. Der 27-Jährige sagte am Rande einer Veranstaltung einer Versicherungsgesellschaft, er habe aktuell „keine Beschwerden mehr“ und folgte einem gezielten Trainingsplan. Mbappé hofft, in der Länderspielpause spielen zu können und wieder entscheidend zum Erfolg beizutragen. Gleichzeitig betont er, dass ein vorzeitiges Saison- oder WM-Aus nie zur Debatte gestanden habe.

Frankreichs Stürmer Nr. 10, Kylian Mbappe, feiert den Führungstreffer während des Endspiels um den dritten Platz der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Frankreich in Stuttgart, Südwestdeutschland, am 8. Juni 2025. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)
Frankreichs Stürmer Nr. 10, Kylian Mbappe, feiert den Führungstreffer während des Endspiels um den dritten Platz der UEFA Nations League zwischen Deutschland und Frankreich in Stuttgart, Südwestdeutschland, am 8. Juni 2025. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)

Mbappé: „Keine Beschwerden mehr“ und Trainingsplan

Der 27-Jährige erklärte offen, er habe aktuell „keine Beschwerden mehr“ und arbeite nach einem klaren Rehabilitations- und Trainingsplan, „um langsam wieder ins Spielgeschehen einzusteigen.“ Dabei betonte Mbappé: „Das liegt hinter mir, ich habe mich an einen Trainingsplan gehalten, um langsam wieder ins Spielgeschehen einzusteigen. Ich hoffe, dass ich in dieser Länderspielpause spielen kann und wieder entscheidend zum Erfolg beitragen werde.“ Die Aussagen kamen am Rande einer Veranstaltung einer Versicherungsgesellschaft.

Konkrete Ziele

Mbappé setzt auf Schritt-für-Schritt-Integration ins Mannschaftstraining und will seine Belastung dosiert steigern. Die Formkontrolle und das Fitnessmanagement stehen im Fokus, damit er wieder dauerhaft Spielminuten übernehmen kann.

Emotionen während der Pause: „viel Frustration, Wut und Sorge“

Die Spielpause wegen seiner Knieprobleme bezeichnete Mbappé als psychisch belastend: Er habe sie mit „viel Frustration, Wut und Sorge“ durchlebt. Trotz der emotionalen Belastung stellte der Stürmer klar, ein vorzeitiges Saison- oder gar WM-Aus sei „nie ein Thema“ gewesen.

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Ärztliche Einschätzung und Kommunikation

Mbappé konkretisierte die medizinische Einschätzung: „Ich hatte höchstens einen Teilriss, also wäre ich bis April ausgefallen. Es gab nie eine Diskussion über die Weltmeisterschaft oder das Saisonende bei Real Madrid.“ Damit setzte er Gerüchten über ein größeres Problem und mögliche Folgen für die Weltmeisterschaft eine klare Absage.

Behandlung, Reha und Kurzcomebacks

Zwischenzeitlich reiste Mbappé zur Behandlung seiner hartnäckigen Knieprobleme nach Paris; eine Operation war letztlich nicht nötig. Seit dem 21. Februar spielte der Franzose nicht mehr von Beginn an, die Belastungssteuerung blieb seither zentral.

Spielminuten nach der Pause

Am 17. März feierte Mbappé in der Champions League gegen Manchester City ein 21-minütiges Kurzcomeback, ehe er auch am vergangenen Wochenende in der Liga 26 Minuten ran durfte. Diese Kurzeinsätze dienten als Belastungstest auf dem Weg zurück zu längeren Einsätzen.

Grünes Licht für die Champions-League-Kracher gegen Bayern

Mbappés Rückkehr hat auch Auswirkungen auf Real Madrids Planungen für die Königsklasse: Die Duelle gegen den FC Bayern am 7. und 15. April erhielten damit grünes Licht. Sein Gesundheitszustand wird weiterhin beobachtet, doch die jüngsten Trainings- und Einsatzminuten sprechen für eine rechtzeitige Verfügbarkeit.

Länderspiele in den USA: Deschamps und Arbeloa äußern sich

Nun reist Mbappé mit Frankreich per Kurztrip in die USA für die Duelle gegen Brasilien (26. März) und Kolumbien (29. März). Frankreichs Coach Didier Deschamps erklärte: „Das Protokoll sei ‚eingehalten‘ worden. Ich habe mich regelmäßig mit Kylian ausgetauscht. Es gab keine Verpflichtung für ihn, dabei zu sein, aber seinerseits war klar, dass er als Spieler bei uns sein wollte.“

Einverständnis von Real-Trainer Álvaro Arbeloa

Real-Trainer Álvaro Arbeloa äußerte sich ebenfalls positiv: „Er ist körperlich zu 100 Prozent fit. Ich habe nichts dagegen, dass er mit den Bleus abreist.“ Mbappé selbst machte deutlich, dass der Trip zur Vorbereitung gedacht sei und kein Erholungsurlaub: Der US-Trip werde „kein Urlaub“, so Mbappé selbst, „wir fahren dorthin, um uns auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten“.