Teamchef & Bundestrainer Franz Beckenbauer


Beckenbauer – der wohl berühmteste Libero aller Zeiten

Alle Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft

Franz Beckenbauer (R) und Bundestrainer Joachim Loew zusammen vor der Fußball WM 2010 in Südafrika AFP PHOTO / JOHN MACDOUGALL

Franz Beckenbauer (R) und Bundestrainer Joachim Loew zusammen vor der Fußball WM 2010 in Südafrika AFP PHOTO / JOHN MACDOUGALL

Beckenbauer – der wohl berühmteste Libero aller Zeiten

Franz Anton Beckenbauer (geb. 11. September 1945 in München-Giesing) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und war vom 12. September 1984 bis zum 8. Juli 1990 Teamchef der deutschen Nationalmannschaft. Bereits mit jungen 20 Jahren machte Beckenbauer nach nur sechs Bundesligaspielen am 26. September 1965 sein Nationalmannschaftsdebüt. Der junge Libero wurde zum Kern der erfolgreichen Nationalmannschaft unter Helmut Schön und wurde unter anderem Europameister 1972, Weltmeister 1974, vierfacher deutscher Meister mit dem FC Bayern und einmaliger Meister mit dem Hamburger SV sowie dreifacher Europapokalsieger der Landesmeister mit dem FC Bayern. Zudem gewann Franz Beckenbauer fünf Mal den DFB-Pokal.

Sepp Maier greift sich den Ball vor dem Holländer Johan Cruyff, Franz Beckenbauer (L) kommt zu spät am 07. Juli 1974 in München beim Finale der WM 1974. AFP PHOTO

Sepp Maier greift sich den Ball vor dem Holländer Johan Cruyff, Franz Beckenbauer (L) kommt zu spät am 07. Juli 1974 in München beim Finale der WM 1974. AFP PHOTO

Der Trainer ohne Trainerschein

Nachdem die EM 1984 unter Nationaltrainer Jupp Derwall erfolglos verlief, übernahm Beckenbauer die Mannschaft. Da Franz Beckenbauer jedoch keinen Trainerschein besaß, war Franz Beckenbauer offiziell Teamchef. Offizielle Nationaltrainer waren in seiner Zeit Horst Köppel sowie Holger Osieck. Die neugeformte Mannschaft unter Kapitän Karl-Heinz Rummenigge schaffte es in der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko bis ins Finale. In einem knappen Spiel unterlag die Mannschaft jedoch der Mannschaft von Argentinien, angeführt vom Superstar Diego Maradona. In der darauffolgenden EM 1988 musste sich Beckenbauers Mannschaft im Halbfinale gegen die späteren Europameister aus der Niederlande geschlagen geben. In seiner letzten Weltmeisterschaft als Teamchef konnte Beckenbauer bei einem Revival des Finales von 1986 den dritten Weltmeistertitel für Deutschland erringen. Den Siegtreffer erzielte Andi Brehme per Elfmeter in der 85. Minute. Nach diesem Spiel trat Beckenbauer zurück und widmete sich wieder dem Vereinssport.

Bundestrainer Franz Beckenbauer (C) feiert das 1:0 gegen Argentinen im WM Finale am 8.Juli 1990 in Rom. AFP PHOTO

Bundestrainer Franz Beckenbauer (C) feiert das 1:0 gegen Argentinen im WM Finale am 8.Juli 1990 in Rom. AFP PHOTO

Karriere nach der Karriere

Noch während seiner Zeit als Trainer des FC Bayern München wurde Beckenbauer Vizepräsident des Vereins, von 1994 bis 2009 dann Präsident. Darüber hinaus engagierte sich Beckenbauer in der Sportpolitik, unter anderem für den DFB und die FIFA. Nicht zuletzt Beckenbauer ist es zu verdanken, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ausgetragen werden konnte. Seit April 2011 kümmert sich der Kaiser um die Zukunftsentwicklung des Fußballs in der FIFA Task Force Football 2014.

Franz Beckenbauer – Gute Freunde kann niemand trennen

Auch gesungen hat er – Franz Beckenbauer ist einfach eine Ikone des Deutschen Fußballs.

Franz Beckenbauer Fotos

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